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Lösemittel


Dichte

Die meisten Lösemittel haben eine geringere Dichte als Wasser. Da die meisten Lösemittel auch nicht mit Wasser mischbar sind, kann ein Lösemittelbrand oft nur mit Schaum gelöscht werden. Lösemitteldämpfe haben eine größere Dichte als Luft sind somit schwerer und sinken zu Boden.

Siedepunkt

Durch Destillation lassen sich Stoffe mit unterschiedlichen Siedepunkten voneinander trennen. Dies macht man sich zunutze um Lösemittel aufzubereiten und so Kosten zu reduzieren und VOC-Werte zu verbessern.    Destilieranlagen

Lösemittel werden in drei Gruppen eingeteilt:

  • Niedrigsieder unter 100 C
  • Mittelsieder 100 bis 150 C
  • Hochsieder über 150 C

Flammpunkt

Die niedrigste Temperatur bei der sich Dämpfe eines Lösemittels in solcher Menge entwickeln das sie ein entflammbares Gemisch ergeben. Nach dem Flammpunkt werden die Lösemittel in Gefahrenklassen eingeteilt.

Gefahrenklasse

Flammpunkt

Gefahrenbezeichnung

Beispiel

A1

< 0 °C

0 - 21°C

leicht entzündlich

Toluol

Methanol

A2

21 – 55 °C

entzündlich

Testbenzin

A3

55 – 100 °C

keine

Tetralin

B

< 0 °C

0 – 21 °C

leicht entzündlich

Ethanol

Gesundheitsgefährdung

Wie Lösemittel die Gesundheit gefährden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vom Umgang mit den Materialien, von Art und Menge und der Einwirkzeit auf den Menschen. Lösemittel können über Haut und Atemwege von Körper aufgenommen werden und dort Schleimhäute, Nervensystem, Nieren, Leber und das Herz-Kreislaufsystem schädigen.

Deshalb wurde 2005 der AGW (Arbeitsplatzgrenzwert) eingeführt. Dieser Wert regelt wie hoch die Konzentration eines Gefahrenstoffes in der Luft sein darf.

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